Clusterward
S3-Backups

S3 Backup mit Object Lock: jede Nacht eine gesperrte Kopie Ihrer Buckets

Versionierung hält alte Stände im selben Bucket, im selben Projekt, mit demselben Schlüssel – ein Backup ist das nicht. Clusterward kopiert jeden Bucket jede Nacht in einen Backup-Bucket mit Object Lock, am besten in einem eigenen Scaleway-Projekt und einer anderen Region. Jede Nacht ist ein Wiederherstellungspunkt, standardmäßig 30 Tage aufbewahrt und jeden Monat getestet.

Die Backups-Karte auf der S3-Seite im Clusterward-Cockpit
S3-Seite mit Backups-Karte und Backup-Historie im Clusterward-Cockpit (vereinfachte Darstellung)
Illustration: vereinfachte Darstellung. In der Anwendung sehen Sie mehr Details und Optionen.
Kurz erklärt

Was sind S3-Backups in Clusterward?

Ein S3-Backup ist eine nächtliche Kopie jedes Buckets, den Clusterward verwaltet, in einen Backup-Bucket mit Object Lock. Den Backup-Bucket legen Sie einmal auf der S3-Seite an; danach sind die Backups für jeden Bucket an – auch für Buckets, die später dazukommen. Kopiert wird nur, was sich geändert hat, und gelöschte Objekte bleiben für die Aufbewahrungszeit wiederherstellbar.

Auf einen Blick

Takt
jede Nacht, nur Änderungen
Aufbewahrung
7–365 Tage, Standard 30
Sperre
Object Lock: Governance oder Compliance
Ziel
eigenes Projekt, Region Ihrer Wahl
Zurückholen
neuer Bucket oder eine Datei
Tests
monatlich, Nachweis als CSV
Tarif
in jedem Tarif enthalten
Der Unterschied

Warum Versionierung kein Backup ist

Löschen Sie den Bucket, verlieren Sie den Schlüssel oder fällt die Region aus, gehen die Versionen mit. Ein Backup liegt woanders, wird für eine feste Zeit gehalten und lässt sich von dem, wogegen es schützt, nicht entfernen. Genau das fragt ein ISO-27001-Audit unter A.8.13.

MerkmalVersionierungS3-Backup in Clusterward
Ortderselbe Bucket, dasselbe Projekteigener Backup-Bucket, am besten eigenes Projekt und andere Region
Wer kann löschenjeder mit dem Schlüssel des Bucketsniemand mit dem Backup-Schlüssel – er hat kein Löschrecht
Region fällt ausOriginal und Versionen wegKopie in der anderen Region
Aufbewahrungbis jemand aufräumtfeste Frist, 7 bis 365 Tage
NachweiskeinerWiederherstellungstests und CSV für das Audit
So läuft es ab

Einrichten in vier Schritten

  1. 01

    Backup-Projekt anbinden

    Ein eigenes Scaleway-Projekt als S3-Provider registrieren. Sein Schlüssel braucht einmal IAM-Manager-Rechte.

  2. 02

    Ziel anlegen

    S3 → Backups → „Set up backups“: Provider, Region, Bucket-Name, Sperre und Tage. Eine Region ist nicht vorbelegt – Sie entscheiden.

  3. 03

    Clusterward prüft

    Bucket mit Object Lock und Versionierung, Aufbewahrung, Aufräumregeln, eigener Backup-Schlüssel und ein Testobjekt – dann „Ready“.

  4. 04

    Jede Nacht ein Punkt

    Jeder Bucket bekommt seinen Lauf; am Ende steht ein Wiederherstellungspunkt mit jedem Objekt dieser Nacht.

Object Lock

Governance oder Compliance: wie fest die Sperre ist

Beide Modi sperren jede Kopie bis zum Ende ihrer Aufbewahrung. Sie unterscheiden sich darin, ob ein Administrator des Backup-Projekts eine Kopie vorher entfernen kann. Über „Change retention…“ ändern Sie die Tage und wechseln von Governance zu Compliance; Compliance lässt sich nur verlängern, nie verkürzen oder zurücknehmen.

SperreWer eine gesperrte Kopie löschen kannWann wählen
Governanceniemand mit dem nächtlichen Backup-Schlüssel; ein Administrator des Backup-Projekts in der Scaleway-Konsoleder Standard – erlaubt, eine Löschanfrage auch in den Backups umzusetzen
Complianceniemand – nicht Clusterward, kein Administrator, nicht der Scaleway-Support –, bis die Aufbewahrung endetwenn eine Vorgabe unlöschbare Kopien verlangt; Löschanfragen greifen dann erst mit dem Ablauf
Im Betrieb

Was jede Nacht passiert

Nur Änderungen

Kopiert wird, was neu ist oder sich in Größe oder Prüfsumme geändert hat. Unverändertes verweist auf frühere Nächte.

Gelöschtes bleibt zurückholbar

Ein im Bucket gelöschtes Objekt bleibt für die Aufbewahrungszeit wiederherstellbar.

Backup-Schlüssel ohne Löschrecht

Den nächtlichen Schlüssel legt Clusterward eigens an; er kann schreiben, aber nichts löschen.

Große Dateien in Teilen

Objekte bis zur S3-Grenze von 5 TB: über 2 GiB in Teilen, jeder Teil wird einzeln wiederholt.

Alarm bei Lücken

„Bucket backup failed“ bei einem Fehler, „Bucket backup missing“, wenn ein Bucket 36 Stunden kein gutes Backup hatte.

Warnung bei gleicher Region

Liegen Buckets in der Region oder dem Projekt des Backups, nennt die Karte sie – ein Ausfall träfe beide.

Wiederherstellung

Zurückholen: ein neuer Bucket oder eine einzelne Datei

„Backup history…“ am Bucket listet jede Nacht als Wiederherstellungspunkt. „Restore into a new bucket…“ kopiert diese Nacht in einen neuen, privaten Bucket – der laufende Bucket wird nie angefasst. Jedes Objekt kommt mit genau dem Stand dieser Nacht zurück, mit Inhaltstyp und Metadaten; auf Wunsch nur ein Ordner.

Meist geht es um eine gelöschte Datei: „Download a file…“ sucht die Dateien einer Nacht nach Name oder Pfad und lädt eine über einen Link herunter, der fünf Minuten gilt.

Wiederherstellung

Ziel
neuer privater Bucket, gleicher Provider
Name
<bucket>-r<jjjjmmtt>, änderbar
Umfang
ganzer Bucket oder ein Präfix
Einzeldatei
Suche + Link für 5 Minuten
Meldung
„Bucket restore finished/failed“
Für das Audit

Wiederherstellungstests und Nachweis

Ein Backup zählt erst, wenn eine Wiederherstellung geklappt hat. Einmal im Monat liest Clusterward aus dem jüngsten Wiederherstellungspunkt jedes Buckets eine Stichprobe zurück und vergleicht Größe und, wo vorhanden, Prüfsumme. Ein Test liest nur und schreibt nirgendwohin; „Test restore“ startet einen sofort.

WasWie
Stichprobedas neueste und das größte Objekt (bis 100 MiB) plus Zufall – bis 50 Objekte oder 500 MiB
PrüfungGröße muss passen, Prüfsumme wo vorhanden
Fehlschlag„Bucket restore test failed“ an Ihre Kanäle
Nachweis„Download evidence…“: CSV jedes Backups, jeder Wiederherstellung und jedes Tests, bis 400 Tage
Protokolljeder Download steht im Audit-Log
Was sich ändert

Bucket-Sicherung mit und ohne Clusterward

Weiterführend

S3-Backups im Zusammenspiel

Wie Buckets, Provider und Schlüssel entstehen, beschreibt Object Storage. Datenbanken, Festplatten und frühere Versionen sichert Clusterward auf anderen Wegen – den Überblick gibt Backups & Wiederherstellung.

Der Backup-Nachweis ist auch einer der Berichte der Compliance-Seite, die Bucket-Backups und Wiederherstellungstests als ISO-27001-Prüfungen zeigt.

Verwandte Seiten

Was dazu gehört

Object Storage

Buckets, eigene IAM-Schlüssel pro Anwendung und Bucket-Policies.

Zu Object Storage

Backups & Wiederherstellung

Datenbanken, Festplatten, Buckets und frühere Versionen im Überblick.

Zu Backups

Compliance & ISO 27001

Live-Prüfungen, Berichte und das Compliance-Paket für Ihr Audit.

Zur Compliance-Seite
FAQ

Häufige Fragen zu S3-Backups

  • Nein. Versionen liegen im selben Bucket, im selben Projekt und sind mit demselben Schlüssel erreichbar. Wird der Bucket gelöscht, der Schlüssel missbraucht oder fällt die Region aus, sind sie mit weg. Ein Backup liegt getrennt, ist gesperrt und hat eine feste Aufbewahrung.

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns, wir antworten in der Regel am selben Werktag.

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S3-Backups in der Demo

Wir richten ein Backup-Ziel mit Object Lock ein, spielen eine Nacht in einen neuen Bucket zurück und laden den Nachweis für Ihr Audit herunter.